Der Volksgerichtshof in Ho-Chi-Minh-Stadt hat zwei hochrangige Manager wegen Veruntreuung zum Tode verurteilt. Neun weitere Personen müssen hinter Gitter. Die Regierung Vietnams will bei Verbrechen im Finanz-Sektor keine Toleranz walten lassen.

Vietnam asset management company aims to clean up bad loans

Ein vietnamesischer Banker, der Staatsbesitz im Umfang von 532 Milliarden Dong (19 Millionen Euro)
veruntreut haben soll, ist am Freitag zum Tode verurteilt worden. (Foto: dpa)

Der Volksgerichtshof in Ho-Chi-Minh-Stadt hat den früheren Bank-Manager Vu Quoc Hao zum Tode verurteilt, berichtet Bloomberg. Er soll Staatsbesitz im Umfang von 532 Milliarden Dong (19 Millionen Euro) veruntreut haben. Im selben Verfahren wurde auch der Bauunternehmer Dang Van Hai zum Tode verurteilt.

Neben Hao und Hai wurden neun weitere Personen wegen Veruntreuung, Misswirtschaft, Machtmissbrauchs und Betruges angeklagt. Sie erhielten Gefängnisstrafen von drei bis 14 Jahren.

Vietnamesisches Recht sieht vor, dass Veruntreuung mit dem Tod bestraft wird, wenn die Gelder mindestens die Höhe von 500 Millionen Dong erreichen oder wenn die Veruntreuung „besonders schlimme Folgen“ hat.

Quelle/Text: > weiterlesen

hier > deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/