Demokratie: Nichtwählen

von Ferdinand A. Hoischen

Warum eine räuberische Institution unterstützen?

Emma Goldman: „Wenn Wählen irgendetwas ändern würde, wäre es schon längst für illegal erklärt worden.“

In diesem Artikel soll aus anarcho-kapitalistischer Sicht der Frage nachgegangen werden, ob man es mit seiner Moral vereinbaren kann, an Wahlen teilzunehmen. Dabei soll es um solche Wahlen gehen, die vom Staat zur Verfügung gestellt werden, also nicht um Wahlen in Vereinigungen, denen man freiwillig beigetreten ist und deren Wirkungen man sich jederzeit durch Austritt wieder entziehen kann. >> weiterlesen

Staat

Da es vorliegend allein um staatliche Wahlen geht, ist zunächst zu klären, was der Staat eigentlich ist, wo er herkommt und welche Funktion er ausübt.

Staat und Wahlen

Alle Staaten „lieben“ Wahlen und dabei kommt es nicht darauf an, wie sie verfasst sind, demokratisch, diktatorisch oder monarchisch, kommunistisch, sozialistisch, faschistisch oder merkantilistisch. Denn aus Wahlen ziehen alle Staaten gleich welcher Couleur ihre Herrschaftslegitimation nach innen und außen. Die öffentliche Unterstützung durch die Bürger ist gerade die Grundlage der Macht des Regimes. >> weiterlesen

Quelle:  http://ef-magazin.de/2013/06/24/4311-demokratie-nichtwaehlen