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Ein Brief an den Gesprächskreis „Runder Tisch DGF“

Der Schreiber dieser Zeilen hat mehr als zwei Jahrzehnte in einem Land gelebt, das keine
Fernseh- und Rundfunkgebühren kennt. Er wird sich dort auch zur Ruhe setzen. Wobei das
Wort Ruhe in diesem Fall etwas geradezu Erhebendes hat. Dieses Land bietet Ruhe in seinen
weiten, herrlichen, einsamen Landschaften. Es bietet Geborgenheit in der Freundlichkeit
seiner Menschen. Es bietet Ruhe und Harmonie im Umgang miteinander. In langen, dunklen
Winternächten wird dort gesprochen, werden heitere und ernste Gedanken ausgetauscht,
miteinander gelacht, musiziert und gesungen. Ein Lebensgefühl, wie man es in Deutschland
leider nicht mehr kennt. Im einstigen Heimatland zu erkennen, daß das ferne Sehnsuchtsland
nun doch zur wirklichen Heimat geworden ist, ist eine emotional tiefe Erfahrung. Vor allem
dann, wenn man sich mit Geschichte, Kunst und Kultur des einstigen Heimatlandes immer
noch tief verbunden fühlt.
 
Die Zeilen sind nicht sentimental gemeint. Im Gegenteil…

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