WIE MAN UNSERE KINDER VERBLÖDET

Klimakonferenz: Zu Hause bei den Klima-Knechten (Teil 1) Gerhard Wisnewski

Eine ganze Familie lebte eine Woche lang in der schönen, neuen Klimawelt.

Hurra – bei Familie Knecht herrscht gute Laune. Heute kommt die Klima-Stasi. »Papa Mathias, der zehnjährige Jonas, Mama Sonja, die sechsjährige Julia und der neunjährige Jakob« sind echte CO2-Junkies. »Ich glaube, wir verbrauchen jede Menge Energie«, beichtet Mama Sonja in die Kamera. »Ich vergesse immer, das Licht auszumachen«, gesteht Jakob. Ab und zu, bekennt Papa Mathias mit gesenktem Blick, macht er sich schon Gedanken darüber, »dass wir ein bisschen fahrlässig umgehen mit Energieverbrauch« – »weil wir eben mit dem Auto zur Schule gefahren werden und von der Schule wieder abgeholt werden«, ergänzt Jonas.

Sie wissen noch nicht, dass sie Klimakiller sind!

Aber bald!

Ich heiße Jakob und verbrauche Energie.

So, nun ist es raus: »Ich heiße Jakob, und ich verbrauche Energie.« Ab zu den anonymen CO2-Junkies. Und dann: Entziehungskur. Und die sieht so aus: Fünf Tage sollen die Klima-Knechte bzw. -Knechts für einen Beitrag des Kinderpropaganda-Magazins pur+ (29.11.2009) so leben, dass sie möglichst wenig CO2 »ausstoßen«. Sagen wir: Nur noch etwas mehr als eine Leiche. Nämlich zusammen 137 Kilogramm. Werden sie das schaffen?

Um das herauszufinden, gibt es die Klima-Stasi. So heißt die natürlich nicht, jedenfalls noch nicht. Sondern »Energieberater«. Noch tritt sie uns auch morgens um sechs noch nicht die Türe ein, um »Klimakiller« und »Energieverbrecher« zu verhaften. Noch klingelt sie ganz manierlich an der Tür. Wie gesagt: noch. Denn dass das, was man hier sieht, nur eine psychologische Vorbereitung auf künftige Dinge sein soll, ist keine Frage.

Die nächste Stufe werden zweifellos Gesetze sein, die den Energieverbrauch pro Person begrenzen. Wie bereits berichtet, hat der Leiter der britischen Umweltbehörde, Lord Smith of Finsbury, vorgeschlagen, jedem Bürger ein persönliches Kohlendioxid-Konto zuzuweisen. Damit lässt sich praktisch jeder Schnaufer des Betreffenden überwachen. Oder besser gesagt: Jeder Schritt, den er tut, sei es ein Einkauf im Supermarkt, ein Tanken an der Tankstelle oder eine Flugreise.

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ATMEN VERBOTEN

Sollen unsere Kinder deshalb so früh in die Kita?

Dass man ihnen von klein auf, das Hirn waschen kann?