Seit drei Monaten hat es nicht mehr geregnet. Die Temperatur sinkt kaum unter dreißig Grad. Die Pegel der Flüsse sinken und die Temperatur der Gewässer steigt. Wasser, das die Kraftwerke zum Kühlen benötigen. Immer weniger und wärmeres Wasser steht einem gestiegenen Strombedarf gegenüber. Dieser resultiert u.a. aus der Verbreitung von Klimaanlagen. Immer mehr Klimaanlagen brauchen immer mehr Strom. Noch dazu fallen Überlandleitungen wegen Waldbränden aus. Die Last verteilen die Stromerzeuger auf die verbliebenen Leitungen. Fällt ein Kraftwerk aus, müssen andere die gestiegen Last aufnehmen. Irgendwann gehen mitten in der Nacht die Lichter aus – und sie bleiben aus. Nun zeigt sich, dass die Zivilisation, wie wir sie kennen, ohne Strom (fast) nicht mehr existent ist. Fahrstühle, Telekommunikation, Eisenbahnen, Abgaslüftungen in Tiefgaragen, Geldautomaten, Wasser- und Abwasserpumpen, … alle diese selbstverständlichen Dinge funktionieren nicht mehr und führen im Besten Fall zur Einschränkung der Lebensqualität,

im Schlechtesten zu Verletzten und Toten.

Kerze in der dunkelheit

Ist kein Strom da, bleiben nur noch Kerzen als Lichtspenden übrig. Im Gegensatz zu batteriebetriebenen Geräten brauchen sie keinen Strom um Licht zu spenden.

Alle drei zeigen mögliche Reaktionsweisen: Altruismus, (gewalttätiges) Chaos und (gewalttätige) Abgrenzung. Auf der einen Seite führt der Stromausfall zu blinder Zerstörungswut. Diese Wut richtet sich gegen alle und alles. Dummerweise natürlich auch gegen die eigene, zum Leben benötigte Infrastruktur. Hans Magnus Enzensberger hat diese Reaktion – ohne das Vorhandensein einer Krise – einmal als den molekularen Bürgerkrieg bezeichnet. Auf der anderen Seite grenzen sich die (vermeintlich) besseren Teile der Gesellschaft mit Waffengewalt in so genannten „Gated Communities“ ab. Eine Reaktion die auch ohne Krise in vielen Gesellschaften zu beobachten ist. Beide Seiten stehen sich prinzipiell unversöhnlich gegenüber

Aber auch Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste bzw. im weiteren Verlauf auch die Bundeswehr sind auf Strom angewiesen. Dazu kommt, dass Selbstverständlichkeiten wie Wasser- und Abwasserversorgung, Lebensmittelversorgung auch vom Strom abhängig sind. Gerade die Entsorgung allzu menschlicher Bedürfnisse wird zu einem hygienischen Vabanquespiel, gerade in dem Moment, als es zu Regnen beginnt, und die vollkommen vertrocknete, bockelharte Erde die Wassermassen nicht aufnehmen kann. Neben der Verbreitung von Ratten, breiten sich dann Krankheiten aus, die die meisten Deutschen nur aus den Nachrichten kennen: Cholera und Typhus.

Quelle:

http://www.fwnetz.de/2010/05/06/schwarzfall-was-ist-die-zivilisation-ohne-strom/

Fazit:

Diese Abhängigkeit führt zum Untergang der Menschheit.

Im Klartext:

WELTUNTERGANG!

Wir sollten alle etwas mehr darüber nachdenken

und mit den Errungenschaften der Menschheit sorgsamer umgehen.